Spannende Fortsetzung!
Der zweite Teil der Wolfshöhlen-Trilogie schließt nahezu nahtlos an den ersten Band an.
Amara hat es aus der Wolfshöhle geschafft. Ihr neues Leben, mit all seinen Annehmlichkeiten, entpuppt sich aber schnell als neue Herausforderung. Zwischen ihrer Vergangenheit und der Sicherung ihrer Zukunft beginnt für Amara ein Weg auf sehr dünnem Eis. Die ständige Sorge, dass ihr feines Geflecht aus Bündnissen und Manipulationen zusammenbricht, hat sich auf mich als Leserin übertragen und ich habe durchgehend mit Amara gebangt.
Gleichzeitig ist es spannend Amaras Entwicklung zu verfolgen. Wir begleiten sie dabei, wie sie mutiger wird und ihre Ziele verfolgt, ohne sich mit weniger zufrieden zu geben und vor allem, ohne so werden zu wollen wie ihr ehemaliger Sklavenhalter.
Im zweitel Drittel flacht die Geschichte dann etwas ab, wodurch ich das Buch eine Weile zur Seite gelegt habe. Überwindet man diese Durststrecke aber, wird man mit einem spannenden und unerwarteten Schluss belohnt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin nicht vor ernsten Entscheidungen zurückschreckt. Elodie Harper verschont ihre Charaktere Mitnichten, was die Geschichte umso spannender, aber gleichzeitig auch ernster, macht.
Das Buch ist etwas für Fans von:
starken weiblichen Charakteren, dem Römischen Reich, lebensnahen Geschichten ohne Happy End Garantie
TW:
sexuelle Gewalt, psychische Gewalt





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