Der Januar war genretechnisch unglaublich abwechslungsreich und hat deshalb besonders viel Spaß gemacht. Ich merke einfach immer wieder, dass es schnell langweilig wird, zu lange in einem Genre zu verweilen. Insgesamt habe ich 6 Bücher gelesen, was ich als sehr guten Start ins Lesejahr 2026 verbuche.
Mein Lesehighlight war definitiv „Half his Age“, dicht gefolgt von „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“.
„Escape“ und „Hide“ waren Nostalgie-Rereads. Vor allem „Escape“ ist einfach immer wieder spannend. Der Nachfolger war aber leider etwas enttäuschend.
Das hochgelobte „Lights Out“ konnte mich nicht ganz überzeugen, war aber durchaus unterhaltsam.
Die größte Enttäuschung war wohl „To Cage a Wild Bird“. Ich hatte wirklich große Erwartungen und habe mich auf eine dystopische Spannung a la Hunger Games gefreut. So richtig catchy war es aber leider nicht.
Half his Age – Jennette McCurdy
Eine unverblümte, ehrliche und rohe Geschichte über Macht, Manipulation und Selbstermächtigung in einer Schülerin-Lehrer-Beziehung.
(Rezensionsexemplar)
Die sieben Männer der Evelyn Hugo – Taylor Jenkins Reid
Komplexes Porträt einer Hollywood-Ikone, die reinen Tisch machen will. Aufwühlend, interessant und ermächtigend.
To Cage a Wild Bird – Brooke Fast
Zu Beginn spannender Nostalgie-Dystopie-Trip der dann unter einer flachen zweiten Hälfte leidet, die nicht viel Plot-Futter bietet.
Escape – Jennifer Rush
Packende On the Run Geschichte mit ausgereiften Mystery-Elementen und sympathischen Charakteren.
Hide – Jennifer Rush
Nach dem spannenden ersten Band mündet „Hide“ in einem eher holprigen Abschluss, trotz einiger guter Plottwists. Die Liebesgeschichte kann mich auch diesmal nicht recht überzeugen.
Lights Out – Navessa Allen
Chaotische spicy Geschichte, die nicht so recht weiß, wohin sie will. Ein bisschen Stalking, ein bisschen Crime und viel k!nky Sex.
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